Grußworte

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schützen,


die „St. Sebastianus-Bruderschaft Kleinenbroich 1702 e.V.“ lädt vom 26. bis 29. Mai zum Schützenfest ein. Seit Jahrzenten erfreut sich das Kleinenbroicher Schützenfest einer großen Beliebtheit und verbindet die Generationen im Dorf miteinander. Wochen im Voraus planen die Schützen bereits mit viel Engagement und Idealismus das Fest, die Vorfreude ist überall zu spüren. Denn eine perfekte Vorbereitung ist der Schlüssel zu einem geselligen Schützenfestwochenende: Fähnchen werden aufgehängt, der Kirmesplatz wird hergerichtet und die Straßen werden geschmückt.
Ich habe keinen Zweifel, dass die Kleinenbroicher wieder ein abwechslungsreiches Programm mit Farbe, Frohsinn und Festlichkeit auf die Beine gestellt haben. Schließlich machen die Bruderschaftler alles, um auch während des laufenden Jahres nicht aus der Übung als Organisatoren zu kommen. Gemeinsam mit der AFB Korschenbroich und den Karnevalsfreunden haben die Mitglieder der Bruderschaft 2018 erneut einen Kinderkarnevalszug auf die Beine gestellt. Die Schützen pflegen nicht nur ihre Traditionen, sondern engagieren sich auch ehrenamtlich bei der Brauchtumspflege anderer und erweisen sich immer wieder als Säulen des Gemeinwesens. Sie tragen somit zur Identität unserer Stadt bei. Hierfür gilt mein besonderer Dank und Anerkennung.
Dem diesjährigen Königspaar Detlef und Sandra Franken, den Ministerpaaren Ralf und Petra Lörgen sowie Willi und Sonja Neuhausen, wünsche ich für diese verantwortungsvolle Aufgabe viel Erfolg und Freude an ihrem Amt. Ebenso herzlich grüße ich den diesjährigen Königszug, die „Pantoffelhelden“. Außerdem gratuliere ich dem neuen Regimentskönig Hagen Preuss vom Jägerzug „De dörper Jonges“ zu seinem Erfolg.
Hoffen wir, dass uns in diesem Jahr strahlender Sonnenschein zum Schützenfest begleiten wird. Den Schützen, den Musikkapellen, den Tambourcorps, allen Kleinenbroichern und Gästen wünsche ich frohe erlebnisreiche Tage bei zünftiger Schützenfestatmosphäre.

Ihr


Marc Venten
Bürgermeister

   

Sehr geehrte Schützenbrüder der Sankt-Sebastianus-Schützenbruderschaft Kleinenbroich 1702 e. V., verehrte Festgäste!



„Wer betet, bindet die Erde an den Himmel.“

Dieses Wort des niederrheinischen Missionars und Priesters Arnold Janssen (1837-1909) hat auch etwas mit unserer Schützenbruderschaft zu tun. Zu ihren ältesten und vornehmsten Aufgaben gehörte seit ihrer Gründung das Gebet. Neben dem gemeinschaftlichen Gebet während der Prozessionen, besonders der Fronleichnamsprozession, die unsere Bruderschaft begleitete, war es vor allem das Grabgeleit und Gebet für die verstorbenen Schützenbrüder, zu dem die Bruderschaft verpflichtet war.
Ich sehe im Gebet ein Grundbedürfnis jedes Menschen, die „Erde“ mit ihren tagtäglichen Nöten und Sorgen, mit allen Bitten um Frieden im Kleinen wie im Großen, um gelingende Beziehungen und Freundschaften, um Gesundheit und Trost, um Stärkung und Ermutigung in all den Lebensprüfungen, an den „Himmel“ zu binden, das heißt, Gott vorzutragen und ihn um Gehör und Hilfe zu bitten.

Bei jedem Schützenfest, zu den kirchlichen Anlässen an den Festtagen, ja sogar im lauten Festzelt gibt es auch den stillen Winkel des Gebets. Da, wo wir uns mit unseren Hoffnungen und Sehnsüchten an den Himmel binden, da geschieht ein Stück Verbundenheit in vertikaler, aber auch in horizontaler Richtung, nach „oben“ und in die bruderschaftliche Weite.
Und das Gebet um gedeihliches Wetter für die Früchte der Erde – ich möchte es zusätzlich als Bitte um gutes Wetter für die Kirmestage deuten, wo die Schützen in ihrer prächtigen Tracht und stolz zu Pferd, die Musikkapellen mit glänzenden Instrumenten und ihrem Tambourmajor vor dem Königshaus, Vorstand und den Ehrengästen marschieren, und wo wir unter den mächtigen Rotbuchen am Ehrenmal die Messe feiern und das trockene Wetter für die Kirmestage gut gebrauchen können.
Ich wünsche allen Beteiligten und unseren Gästen frohe, festliche Tage, gute Begegnungen und Gespräche zur Kleinenbroicher Kirmes.


Ihr und Euer


Marc Zimmermann
Präses der Bruderschaft und Pfarrer an St. Dionysius, Kleinenbroich

   

Brauchtum kommt von Herzen

Die Liebe zählt

Die schönste Form der Liebeserklärung ist bei Kirmes und Schützenfest echt süß und aus Lebkuchen. Wer solchermaßen „herzlich“ beschenkt wird, darf sich doppelt freuen: Über das Herz am Band und darüber, was es ausdrücken soll. So besteht auch beim prächtigen Fest in Kleinenbroich beste Gelegenheit, Herz zu zeigen – für die Liebste und fürs Brauchtum.

Die Liebeserklärung mit Tschingderassabumm und rheinischer Fröhlichkeit, zu Parademarsch und Schwingen im Dreiviertelakt vereint um eine Woche nach Pfingsten einige Tausend Brauchtumsfreundinnen und –freunde. Sie kommen in Kleinenbroich zusammen, um sich und die Tradition hochleben zu lassen. Sie genießen Brauchtum mit allen Sinnen: Sie schmecken Süßes und Saures, hören kölsche Tön und Preußens Gloria, sehen Parademarsch und lustige Musikanten, riechen Pockorn und Pommes Frites, fühlen sich aufgenommen, wohl und „wie zu Hause“.

Und sie alle – Macher und Mitmacher – erfahren die verbindende Kraft, die vom „Bruder sein ist mehr“ in der Sankt-Sebastianus-Bruderschaft Kleinenbroich ausgeht. Sie verstehen dieses Wort als christlichen Auftrag im Sinne ihres Glaubensbekenntnisses, das sie bei diesem Anlass festlich erneuern. Eine solide Grundlage für die Festfreude, eine Stärkung für Festzug und Parade, Feldlager und Festmesse gleichermaßen!
Was feierlich in der altehrwürdigen Pfarrkirche beginnt, setzt sich später lautstark und farbenfroh auf der Paradestraße fort und findet seinen stimmungsvollen Höhepunkt im großen Festzelt.

Natürlich wissen die Schützen, dass die liebevolle Erhaltung des Brauchtums mehr braucht als Ausgelassenheit an frohen Feiertagen. So ist das Fest in erster Linie Ausdruck von Gemeinschaft. Das leckere Bierchen bietet Anlass zum Anstoßen. Das Zusammenkommen macht Feiernde zu Freunden. Meist weit über die Festtage hinaus.

Brauchtum ist Herzenssache. Und das Kleinenbroicher Schützenfest bietet den emotionalen Anlass für Gastgeber und Gäste, sich in den Arm zu nehmen, zu schunkeln und zu tanzen. Mittendrin im Volksfesttrubel stecken die Könige – Herrscher ohne Land, aber mit Bad in der Menge vieler Freunde! Statt eines Lebkuchenherzens tragen sie prächtige Silber, die zeigen, dass sie die Gemeinschaft trägt und ihre Freude teilt. Die Amtskette eine glänzende Liebeserklärung: An das Brauchtum – und die, die ihm über Generationen als Schützenkönige Ehre gemacht haben! Mit einem persönlichen Bekenntnis zu Heimat, Brauchtum, Festesfreude.
Liebevolle Feiertage wünscht zum Schützenfest in Kleinenbroich



HORST THOREN

Bezirksbundesmeister

   

Liebe Kleinenbroicher Mitbürgerinnen und Bürger!
Verehrte Gäste, Besucher und Freunde des Schützenfestes!
Liebe Schützenbrüder!

Im Namen des Vorstandes der St. Sebastianus-Bruderschaft Kleinenbroich 1702 e.V. grüße ich Sie alle sehr herzlich.

„ Für Glaube, Sitte und Heimat “ lautet der Leitspruch der Schützenbruderschaften.
In jüngster Vergangenheit erfährt der Begriff „ Heimat “ eine förmliche Wiederbelebung. Über eine lange Zeit hatte es den Anschein, die Verwendung des Heimatbegriffs sei verpönt. Die Heimat schien für viele ein Begriff von gestern zu sein: Eng, kitschig, altbacken und eher etwas für das Heimatmuseum. Nun aber ist die Heimatdiskussion in Deutschland in vollem Gange. Jetzt ist der Heimatbegriff auch wieder politisch hoffähig, zum Beispiel in Form eines neuen Bundesministeriums für Heimat.

Am Tag der Deutschen Einheit sprach unser Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier von einer „ Sehnsucht nach Heimat – nach Sicherheit, nach Entschleunigung, nach Zusammenhalt und vor allen Dingen Anerkennung-“ Weiter führt er aus, dass Heimat in die Zukunft weise, nicht in die Vergangenheit. Und schließlich heißt es: „ Heimat ist der Ort, den wir als Gesellschaft erst schaffen. Heimat ist der Ort, an dem das ,Wir‘ Bedeutung bekommt. “

Unser Bundespräsident hat mit diesen Aussagen Recht und es ist bemerkenswert, dass er damit genau das ausdrückt, was unsere Bruderschaften schon seit Jahrhunderten mit dem Heimatbegriff verbinden.
Wir Schützen geben Heimat, indem wir FÜREINANDER da sind. Gerade jungen Menschen wollen wir Halt und Orientierung geben. In Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung halten wir dies für überaus wichtig. Bei uns ist jeder herzlich willkommen. Ein - oder Ausgrenzung hat bei uns keinen Platz.

Unser Schützen – und Heimatfest gestalten wir nicht für uns Schützen allein, also nicht für einen engeren Kreis. Nein, der ganze Heimatort ist eingeladen, mit uns die Tage des Frohsinns zu feiern und zu genießen, in der Hoffnung, das MITEINANDER in der Dorfgemeinschaft zu fördern und zu stärken.

Deshalb möchte ich insbesondere auch die vielen Neubürgerinnen und Neubürger unseres Heimatortes einladen, an diesem traditionsreichen Fest teilzunehmen und die besondere Atmosphäre mitzuerleben, die an den Kirmestagen im „ Dorf “ herrscht.

Freuen wir uns gemeinsam mit dem Königspaar, den beiden Ministerpaaren und dem Königszug auf ein hoffentlich wunderschönes und unbeschwertes Schützenfest 2018 .
Hierzu heiße ich alle Beteiligten, Gäste und Zuschauer heute schon ganz herzlich willkommen.
Frohe und friedvolle Tage der Freude und Gemeinsamkeit wünscht Ihnen und uns allen

Ihr / Euer

Hans Bert Heimanns
- Präsident -


   

Liebe Kleinenbroicher Bürgerinnen und Bürger,
liebe Schützenbrüder, liebe Gäste aus Nah und Fern!
liebe Gäste aus Nah und Fern!



Zum ersten Mal schreibe ich das Grußwort als General der St. Seb. Bruderschaft Kleinenbroich.

Ich bin sehr stolz, dass ich von meinem Vater Erich, der insgesamt 63 Jahre der Generalität angehörte, als sein Nachfolger vorgeschlagen wurde und auch vom Vorstand bei der vergangenen Spätkirmes zum General ernannt worden bin. Der Generalität gehöre ich seit nunmehr 25 Jahren an, bis zum vergangenen Jahr als Adjutant.

In unserer sehr schnelllebigen Zeit sollte es allen wichtig sein, die Traditionen unserer Vorfahren zu wahren und fortzuführen. Dazu zählen die Umzüge durch unseren schönen Ort Kleinenbroich, die Parade vor unserer Pfarrkirche St. Dionysius, der Festgottesdienst, der „Große Zapfenstreich“ u.v.m.. Natürlich darf auch das Feiern in unserem großen Festzelt nicht zu kurz kommen.
Mit meinem Adjutanten Arno Kuenen, unserem Oberst Dirk Juntermanns mit seinem Adjutanten Frank Koch und unserem Jägermajor Niklas Kölsch mit seinem Adjutanten Jochen Brungs wollen wir versuchen, u. a. dieses Schützenbrauchtum aufrechtzuerhalten.
Daher der Aufruf liebe Schützen und Mitbürger: Schmückt unsere Straßen, damit auch von außen erkennbar ist, dass wieder Schützenfest gefeiert wird!
Dem Vorstand und den Hauptleuten der St. Seb. Bruderschaft Kleinenbroich gilt für die gute Zusammenarbeit mein recht herzlicher Dank!

Ich wünsche allen ein schönes und sonniges Schützenfest, getreu dem Motto:

Für Glaube, Sitte und Heimat!


Stefan Danners
General der St. Sebastianus-Bruderschaft Kleinenbroich

   

Liebe Schützenbrüder, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Gäste,

als ich im Juni 2017 mit dem 253. Schuss den Vogel von der Stange holte, war mir bei weitem noch nicht bewusst, was für ein fantastisches Jahr vor mir und uns liegen würde. Zum 1. Mal in der Geschichte der „Pantoffelhelden“ (gegr. 1961) stellten wir nun den Königszug. Die Freude aller Heldinnen und Helden war riesengroß an diesem Dienstag im Zelt und sorgte für einen wunderschönen, feuchtfröhlichen Ausklang des Schützenfestes.

In den anschließenden Monaten durften meine Königin und ich, die Ministerpaare und die restlichen Helden vielen Einladungen zu Schützenfesten, Feierlichkeiten und besinnlichen Veranstaltungen folgen, wo so manches Mal eine Raupenfahrt oder Getränk zuviel konsumiert wurde.

Wir wurden auch hier hervorragend von unseren Ministerpaaren Ralf und Petra sowie Willi und Sonja unterstützt, wofür wir uns an dieser Stelle recht herzlich bedanken möchten.

Egal, ob es um den Spätkirmes- Empfang in der Feuerwehr, den Kinderkarnevalszug, das rasante Röschen- drehen, Residenzaufbau oder um viele andere Dinge ging, unser Zug die „Pantoffelhelden“ nebst „Heldinnen“ zeigten immer vollsten Einsatz, standen und stehen ganz hinter und zu uns. Auch hierfür möchten Sandra und ich ein großes Dankeschön aussprechen und auch unsere beiden Töchter Liesa und Lena erwähnen, dass sie so rege und mit viel Freude an vielen Veranstaltungen teilgenommen haben.

Unser Dank gilt natürlich auch dem Vorstand, der uns im Königsjahr auf allen Wegen begleitet hat, dem ehemaligen Königspaar Volker und Nicola nebst Ministerpaaren, unserem Residenzerbauer Raimund Schmitz und seiner Andrea, Nachbarn und unseren Familien, die uns nach wie vor alle immer mit Rat und Tat zur Seite stehen.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein schönes, sonniges und vor allem friedliches Schützenfest 2018.


Ihr und Euer Schützenkönig

Detlef Franken